7. FACHTAGUNG 20. & 21. Oktober 2026
ALLERLEI(D) in Palliative Care & Hospizarbeit
Herausforderungen, Perspektiven und Handlungsspielräume
FACHLICH VERBUNDEN - MENSCHLICH ZUGEWANDT
UM WAS GEHT ES...
In St. Ottilien lädt die bereits 7. Fachtagung dazu ein, gemeinsam innezuhalten, inspiriert zu werden und weiterzudenken. Namhafte Referent:innen bringen aktuelle Impulse und fundierte Expertise zu Thmen wie Trost, Würde, psychische Gesundheit, Spiritual Care und weitere zentrale Aspekte dieses sensiblen Arbeitsfeldes ein.
Die Tagung verbindet Perspektiven mit praxisnahen Erfahrungen - inspierend, berührend und stärkend. Sie eröffnet Räume für Austausch, Reflexion und Vernetzungn und ermutigt dazu, neue Handlungspielräume zu entdecken. Eine Einladung, allerlei Leid in seiner Vielschichtigkeit zu verstehen und Hoffnung professionell wie menschlich wirksam werden zu lassen.
IDEAL FÜR
- Alle interessierte Begleiter|innen aus der Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung, sowie Seelsorge und weitere Berufsfelder
TERMIN & ORT
- Dienstag & Mittwoch
- 20. & 21. Oktober 2026
- Kloster St. Ottilien
- nur die Üernachtung im Gästehaus kann hier mitgebucht werden. (begrenzte Ressourcen)
- oder Sie organisieren selbst im Klostergasthof Ottilien, Gasthaus Wiedmann in Eresing, Gasthof Eberhardt in Eching u.a.
- es können nur beide Tage gebucht werden
KOSTEN
275,00 EUR Tagungsgebühren
250,00 EUR Ermäßigung für Selbstzahlende
- inklusive Mittagessen, Brunnenwasser, Kaffee/Tee und Gebäck
- zzgl. Übernachtungskosten im Gästehaus
MUSIKALISCH
Durch die Tage begleitet uns wieder Karin Hoisl-Schmidt von SCHMIDTANAND...
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DAS PROGRAMM
1
Dienstag, 20. Oktober 2026
ab 8.30 Uhr
Ankommen und Anmeldung
9.00 Uhr
Begrüßung und musikalischer Start in die Tagung
9.15 Uhr
Vortrag Prof. Dr. Giovanni Maio
"Die Verletzlichkeit des Menschen als Auftrag und Ressource"
10.00 Uhr
Musikalischer Übergang
10.10 Uhr
Vortrag Dr. Swantje Goebel
"Wo Würde wohnt - Begegnungen in Wahrhaftigkeit"
11.00 Uhr
Kaffeepause
11.30 Uhr
Vortrag Martina Kern:
"Mitten im Dazwischen - ALLERLEI(D) zwischen Lebenwille und Todeswunsch
12.15 Uhr MITTAGSPAUSE
13.30 Uhr -15.00 Uhr
Workshoprunde 1 (Parallelworkshops)
WS 1 mit Prof. Maio:
"Die Verletzlichkeit des Menschen..."
WS 2 mit Dr. Swantje Goebel:
"Wo Würde wohnt...."
WS 3 mit Martina Kern & Elisabeth Krull:
"Mut zum Bleiben - wenn Begleitung nicht alle Antworten hat!"
15.00 Uhr
Kaffeepause
15.30-17.00 Uhr
Workshoprunde 2 (Parallelworkshops)
Gleiche Themen wie oben!
17.00-17.15 Uhr
Musikalischer Abschluss
2
Mittwoch, 21. Oktober 2026
9.00 Uhr
Begrüßung und musikalischer Start in den Tag
9.15 Uhr
Vortrag Dr. Jochen von Wahlert
"Wenn die Seele im Körper spricht - psychosomatische Aspekte im Umgang mit ALLERLEI(D)"
10.00 Uhr
Musikalischer Übergang
10.10 Uhr
Vortrag Martina Kern
"Scham und Ekel - ALLERLEI(D) Gefühle in der Begleitung am Lebensende"
11.00 Uhr
Kaffeepause
11.30 Uhr
Palliative Performance Martina Kern & Petra Mayer
12.15 Uhr MITTAGSPAUSE
13.30 Uhr -15.00 Uhr
Workshoprunde 1 (Parallelworkshops)
WS 1 mit Dr. von Wahlert:
"Wenn die Seele im Körper spricht - psychosomatische Aspekte im Umgang mit ALLERLEI(D)"
WS 2 mit Susanne Kucher:
"Der Körper als Kompass - das Nervensystem verstehen und Regulationsfähigkeit stärken."
WS 3 mit Martina Kern:
"Scham und Ekel in der Begleitung am Lebensende!"
15.00 Uhr
Kaffeepause
15.30-17.00 Uhr
Workshoprunde 2 (Parallelworkshops)
Gleiche Themen wie oben!
17.00-17.15 Uhr
Musikalischer Abschluss
Workshopbeschreibungen
DIENSTAG
Die Verletzlichkeit des Menschen als Auftrag und Ressource:
"Verletzlich zu sein heißt nicht verletzt zu sein..." Prof. Maio zeigt in diesem Vortrag und Workshop auf, warum Verletzlichkeit zum Menschsein gehört und wie sie Beziehung, Mitgefühl und Solidarität ermöglicht - gerade in Krankheit und am Lebensende. Gemeinsam werden Gedanken im Workshop vertieft und der Frage nachgegangen, welche Bedeutung diese Haltung für den Berufsalltag hat.
Wo Würde wohnt - Begegnungen in Wahrhaftigkeit:
Würde wohnt dem Menschen unverhandelbar inne - und ist gleichzeitig ein wichtiges Grundbedürfnis, besonders in Zieten von Krankheit, Krise und Abschied. Im Vortrag beletuet Frau Dr. Swantje Goebel die Grundlagen und Praxis der Würdezentriertten Theraie und stellt die Frage, wie Wahrhaftigket und innere Haltung die Begletiung von Patient:innen prägen. Dabei richtet sie den Blick bewusst auf beide Seiten: auf die Bedürfnisse, Verletzlichkeit und Ressourcen der Betroffenen, ebenso wie auf die innere Haltung, Selbstfürsorge und professionelle Verantwortung der Begleitenden. Denn Würde als ein wesentlicher Referenzwert der Gesundheitsversorgung schließt alle Beteiligten mit ein. Im anschließenden Workshop werden die Impulse vertieft und praxisnah reflektiert.
"Mut zum Bleiben - wenn Begleitung nicht alle Antworten hat"
Todeswünsche gehören zu den mit herausfordernsten Situationen in der Belgietung schwerkranker Menschen und werden seit einiger Zeit in vielfacher Weise diskutiert und bewegt. Der Vortrag mit Martina Kern vermittelt Hintergründe, mögliche Beweggründe und hilfreiche Handlungsperspektiven im professionellen Umgang. Im anschließenden Workshop mit Martina & Elisabeth steht die eigene Haltung im Mittelpunkt: Was bedeutet Mut zum Bleiben? Und wie kann gerade das Aushalten von Grenzen zu einer tragfähigen und würdeorientierten Begleitung werden?
MITTWOCH
Wenn die Seele im Körper spricht - psychosomatische Aspekte im Umgang mti Allerlei(d):
Körper und Seele stehen in einger Welchselwirkung - besonders in Zeiten von Krankheit, Krisen und Leid. Der Vortrag eröffnet einen verständlichen Zugang zu psychosomiatschen Zusammenhängen und zeigt auf, wie sich seelische Belastungen körperlich ausdrücken können. Im anschließenden Workshop werden die Inhalte anhand von Praxisbeispielen vertieft und Impulse für einen achtsamen Umgang in Begleitung und Versorgung entwickelt.
Scham und Ekel - allerlei(d) Gefühle in der Begleitung am Lebensende:
Scham und Ekel gehören zu den oft unausgesprochenen Gefühlen in der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen. Der Vortrag und anschließende Workshop beleuchten ihre Bedeutung im professionllen Alltag und zeigen auf, wie ein bewusster und reflektierter Umgang dazu beitragem kann, Würde, Nähe und Authentizität in der Begleitung zu bewahren.
Der Körper als Kompass:
Die Arbeit in Palliative Care und Hospizarbeit fordert das Nervensystem auf besondere Weise heraus. Wie können körperliche Reatktionen auf Belastung früher wahrgenommen und die eigene Regulationsfähigkeit im Berufsalltag gezielt unterstützt werden?
Der Workshp lädt dazu ein, Signale des eigenen Nervensystems besser zu verstehen und Möglichkeiten der Selbstregulation kennenzulernen. Das Angebot verbindet kompakte Impulse zum Nervensystem und zur Polyvagaltheorie mit praktischen Vagusnerv - und Körperübungen, die sich leicht in den beruflichen und privaten Alltag integrieren lassen.
Wichtige Hinweise zu den Workshops
An beiden Tagen finden am Nachmittag zwei Workshoprunden statt, die parallel angeboten werden. Die Workshops sind thematisch organisiert. Es werden vier Workshops gleichzeit angeboten, die von unterschiedlichen Referent:innen geleitet werden. Als Teilnehmende müssen Sie sich für zwei Workshops entscheiden und können sich im Laufe der Vormittage auf Listen eintragen.
REFERENT:INNEN

Petra Mayer Veranstalterin

Prof. Dr. Giovanni Maio, M.A. phil., Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Freiburg

Elisabeth Krull, Palliative Care Fachkraft, SAPV der LMU München, Ethikberaterin und ACP Gesprächsbegleiterin

Susanne Kucher, Therapeutin für Konzentrative Bewegungstherapie und Bindungsorientierte Körperpsychotherapie

Dr. Swantje Goebel, Soziologin, Vorständin des Hospiz-Vereins Bergstraße in Bensheim. Deutsche Gesellschaft für Patientenwürde e.V.

Martina Kern, Krankenschwester, Leiterin Ansprechstelle des Landes NRW zur Palliativversorgung, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung.

Dr. Jochen von Wahlert, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Ärztlicher Leiter der Psychosomatischen Privatklinik Bad Grönenbach.
Petra Mayer